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Deutsche CEOs sind Digitales Schlusslicht in der DACH-Region!

Nach der jüngsten Erhebung von LinkedIn, dem weltweit größten Beruflichen Online-Netzwerk, sind CEOs im B2B und B2C Sektor in der DACH-Region digital sehr unterschiedlich versiert. Deutschland, Österreich und Schweiz bilden für LinkedIn den wichtigsten Markt in Europa mit 12 Millionen Nutzern. Erkenntnisse über das Digitalverhalten der Führungselite in diesen Ländern sind daher für das Netzwerk von besonderer Bedeutung. Jochen Doppelhammer, der neue Country Manager der DACH-Region, resümierte auf dem Deutschen Beratertag des Bundesverbandes Deutscher Unternehmensberater BDU e.V. in Düsseldorf am Freitag vergangener Woche:

Nur 23% der CEOS in Deutschland nutzen soziale Medien. Im krassen Unterschied zum Nachbarland Schweiz, wo mehr als 50% der CEOs mit sozialen Medien umgehen und zu Österreich, wo fast jeder zweite Unternehmenslenker digital „unterwegs“ ist.

Nicht nur regional zeigen sich, Doppelhammer zufolge, deutliche Unterschiede im Nutzerverhalten sondern auch bezogen auf das Geschlecht:

Frauen führen digital!

Der Erhebung zufolge sind weibliche DAX-Vorstände tonangebend in der Nutzung von Social Media-Plattformen im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen. In Deutschland gehen 74% der Frauen im Board mit Social Media um, währenddessen nur 40% der Männer auf diesen Plattformen aktiv sind.  Getoppt wird die Digitalaffinität deutscher Vorständinnen nur noch von ihren Schweizer Kolleginnen, von denen 84% soziale Medien nutzen im Vergleich zu 60% der männlichen Bordmitglieder. In Österreich sind 60% der weiblichen Boardmitglieder digital unterwegs im Vergleich zu 50% ihrer männlichen Kollegen.

Fazit: Für die Nutzung digitaler Medien ist bei den Führungskräften in Deutschland noch viel Luft nach oben. Ein Blick über die Alpen lohnt sich!

Dr. Bernd Ruppert als Alumni-Redner an der Georg-August-Universität Göttingen

Am Freitag den 19.10.2018 war unser geschäftsführender Gesellschafter Herr Dr. Bernd Ruppert als Redner zur Abschlussfeier der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Georg-August Universität Göttingen geladen.

Herr Dr. Ruppert übernahm als Vertreter der Alumni die ehrenvolle Aufgabe den Absolventen und Absolventinnen zu ihrem Abschluss in der Aula am Wilhelmsplatz zu gratulieren und auf die kommenden Ereignisse der noch jungen Karrieren einzustimmen. Dabei konnte er aus einem breiten Fundus und Erfahrungen seiner eigenen Karriere berichten. Dank seiner Erfolge als Personalberater war Herr Dr. Ruppert in der Lage den Absolventen und Absolventinnen zahlreiche Tipps und Kniffe auf dem Weg einer erfolgreichen Karriere zu geben. Über 400 anwesenden Gästen, darunter zahlreiche Professorinnen und Professoren sowie Vertretern aus Wirtschaft und Gesellschaft, konnte Bernd Ruppert mit zahlreichen Anekdoten den Abend versüßen.

So schließen wir uns als Team der Selaestus Personal Management Herrn Dr. Ruppert an und wünschen allen Absolventen und Absolventinnen einen gelungenen Berufseinstieg.

Verleihung des Demografie Exzellenz Awards

Am 10. Oktober 2018 wurde zum zehnten Mal der Demografie Exzellenz Award verliehen. Träger des DEA (Demografie Exzellenz Award) ist der BDU (Bundesverband Deutscher Unternehmensberater). Die Auszeichnung dient der Honorierung besonderer Projekte und Programme zur Meisterung bestehender und zukünftiger demografischer Herausforderungen.

Dieses Jahr fand die Verleihung in festlichem Rahmen auf dem Petersberg in Bonn statt. Als Beirätin des DEA und Vizepräsidentin des BDU war auch unsere geschäftsführende Gesellschafterin Frau Dr. Regina Ruppert vor Ort und diskutierte in der Podiumsdiskussion über die Chancen und Potenziale der deutschen Unternehmenen.

Frau Dr. Ruppert setzt sich seit Jahren aktiv für die DEA-Initiative ein und beglückwünscht alle diesjährigen Preisträger

 

Durch Führen Halten

Ein Wort beherrscht heute die Wirtschaftswelt: Digitalisierung!

Doch damit geht mehr einher als der reine Prozess vom Analogen zum Digitalen – es ist die Akzeptanz der Welt als eine von Unsicherheit und Ungewissheit geprägten, einer sogenannten VUCA-Welt.
VUCA steht für Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Ambiguität. VUCA löst bei Mitarbeitenden durchaus Ängste aus, nicht selten führt es zu Widerständen der Arbeitnehmer gegen Veränderungen. Dabei gilt es die Mitarbeitenden mitzunehmen und an das Unternehmen zu binden.

Hier sind die Führungskräfte in besonderer Weise gefordert. Sie müssen ihren Mitarbeitenden „Kompass“ und „Anker“ in einem sein.
Doch wie können sie das gewährleisten? Die Antwort auf diese Frage ist Haltung.
Die Führungskraft muss mehr sein als eine rein formal Vor-Gesetzte, sie sollte den Mitarbeitenden durch eigene Haltung Verantwortungsübernahme und aktive Veränderungsbereitschaft vorleben. Grundvoraussetzung für eine solche Haltung ist ein festes Wertegerüst, eine gefestigte Persönlichkeit.

Doch diese kommt nicht von Heute auf Morgen. Es ist ein langer Prozess bis aus einem Vor-Gesetzten eine Führungspersönlichkeit wird. Dazu benötigt es Authentizität und eine gehörige Portion Mut zur Selbsterkenntnis, Fremdreflexion und Veränderungsbereitschaft. Wandel, wie er in der heutigen Zeit verlangt wird, kann nicht verordnet nur vorgelebt werden und ohne die Mitnahme der Mitarbeitenden kann dieser nicht gelingen. Führungskräfte agieren als „Tau“ zwischen Unternehmen und Mitarbeitenden.

Ein Mitarbeitender der sich durch eine Führungspersönlichkeit sicher geführt fühlt, ist bereit auch die größten „Untiefen“ und steilsten „Klippen“ mit seinem Unternehmen zu „umschiffen“.

Mehr dazu auf: www.humanresourcesmanager.der– zuletzt besucht am 18.09.2018.

 

Podiumsdiskussion Mensch vs. Maschine

Am 10.09.2018 fand das HR Event „HRmacht“ zur Verleihung des diesjährigen Deutschen Personalwirtschaftspreises in Köln statt. Mit dabei auch unsere geschäftsführende Gesellschafterin Frau Dr. Regina Ruppert. Als Speakerin geladen diskutierte Frau Ruppert zusammen mit dem Managing Director von Stepstone, Sebastian Dettmers, und dem HR Thought Leader von IBM Watson Talent, Sven Semet, über die zukünftige Rolle von Algorithmen bei Personalentscheidungen.

Mensch vs. Maschine – Übernehmen Algorithmen bald Personalentscheidungen? Lautete das Motto der spannenden Podiumsdiskussion, moderiert durch Anna Ott. Die Referenten diskutierten kontrovers.

So ist IBM überzeugt, dass Algorithmen die zukünftige Personalauswahl dominieren werden.
Dies sieht Frau Dr. Ruppert durchaus anders und wies immer wieder darauf hin, dass Algorithmen zwar unterstützend im Recruiting seien und auch schon seit längerer Zeit eingesetzt werden. Zum Beispiel durch die Anwendung von Eignungsdiagnostik im Auswahlprozess. Künstliche Intelligenz werde jedoch nicht den Menschen als Entscheidungsträger ablösen können.
Algorithmen sollten als effiziente Recruitingassistenzsysteme betrachtet werden, vor allem wenn es um die Verarbeitung von Massendaten geht und um einen hohen Grad von Standartisierung. Emotionale Intelligenz, Führungs- und Teambeziehungen, Charisma etc. können nicht durch Algorithmen wirksam erfasst werden.
Solange Künstliche Intelligenz nicht empathisch ist, nicht wertschätzend ist und nicht emotional intelligent ist, solange sind Menschen auf dem „Driver Seat“ für Personalentscheidungen.

Im übrigen möchten Menschen von Menschen und nicht von Maschinen eingestellt werden!

Die Runde war sich aber einig, dass auch bereits in der gegenwärtigen Anwendung von Algorithmen noch einige ungelöste Probleme auf Recruiter warten, vor allem rechtliche, ethische und methodische.
Sollte es einen TÜV für die Anwendungskontrolle geben?
Welche qualifizierten und unabhängigen Kontrollinstrumente oder -verfahren sind denkbar?

Was für ein Auftakt für die Zukunft Personal in Köln!

Recruiting im Wandel der Zeiten?!

Mit dem Aufkommen neuer IK-Technologien und der Nutzung des Internets seit den 90er Jahren wurde die betriebliche Beschaffung von Mitarbeitern revolutioniert. Allerdings dienten die neuen vornehmlich zur Unterstützung der bisherigen Beschaffungs- und Auswahlmethoden. So wurden Vakanzen z.B. nicht mehr nur in Printmedien, sondern auch im Internet publiziert, was durchaus eine Beschleunigung der Beschaffungs- und Auswahlprozesse zur Folge hatte.
Mit dem Aufkommen neuer Berufsbilder veränderten sich in der Folge auch die fachlichen Anforderungen an die Humanressource, so dass sich Personalverantwortliche seitdem kontinuierlich und proaktiv auch mit neuen Schlüsselkompetenzen im Recruiting von Führungs- und Fachkräften befassen.

Unter dem Schlagwort Recruiting 4.0 wird die Personalbeschaffung in ihrer modernsten Form verstanden. Durch den Einsatz digitaler Technologien und durch die Nutzung von künstlicher Intelligenz-Diagnostik wird die Personalgewinnung, -auswahl und -beurteilung neben den bekannten herkömmlichen Verfahren nun auf ein neues Level gehoben. Im softwaregestützten Recruiting stehen elektronische Rekrutierungskanäle wie Online-Jobbörsen, Social Media und Mobile Recruiting im Vordergrund.
Big DataTools und der Einsatz von elektronischen Bewerbermanagementsystemen sollen darin unterstützen eine schnelle und effiziente Verbindung zu potenziellen Kandidaten herzustellen. Durch den Einsatz von Algorithmen, durch das sog. Robot Recruiting, werden zunehmend bisherige Aufgaben von Recruitern obsolet.
Matching Algorithmen sollen die Identifikation und Auswahl von Kandidaten erheblich vereinfachen und damit letztlich Zeit und Kosten sparen. Werden digitale Technologien im Selektionsprozesses eingesetzt, können diese durchaus die Treffergenauigkeit im ersten Screening und Matching erhöhen und zu einer Effizienzsteigerung im Recruiting beitragen. Sie unterstützen und standardisieren im Prozess und werden damit auch das Berufsbild des Recruiters zukünftig deutlich verändern.

Mehr dazu auf: https://onlinemarketing.de/jobs/artikel/recruiting-kuenstliche-intelligenz-bewerbungsverfahren – zuletzt besucht am 17.08.2018

Wer sucht sich hier wen aus?

In Zeiten der Personalknappheit können sich Bewerber häufig ihren zukünftigen Arbeitgeber selbst aussuchen. Dabei werden durchaus Kleinigkeiten für eine Zu- oder Absage an das neue Unternehmen entscheidungsrelevant. Wie schnell diese Entscheidung dann aber getroffen wird – überrascht! Laut einer neuen Arbeitsmarktstudie entscheiden sich 2/3 der Jobsuchenden in Deutschland bereits nach fünf Minuten eines Bewerbungsgesprächs für oder gegen das neue Unternehmen. 

Dies macht deutlich, wie wichtig Employer Branding ist. 

 

Betriebe gelangen zusehends in die Pflicht sich als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren und sich dem potentiellen Kandidaten „schmackhaft“ zu machen. Allerdings mit der gebotenen Offenheit und Transparenz.

Werden dem Bewerber eine Unternehmenskultur oder Aufgaben vorgestellt, die dann im Berufsalltag „abweichend“ erlebt werden, könnten sich laut Studie 9 von 10 Arbeitnehmern vorstellen, das Unternehmen noch im ersten Monat wieder zu verlassen.

Als sinnvolle Abhilfe dienen hier zum Beispiel Probearbeitstage, denn schon wenige Stunden gemeinsames Arbeiten können für beiderseitige Klarheit sorgen.

 

Mehr dazu finden Sie unter: http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/beruf/wie-schnell-bewerber-ueber-interesse-am-arbeitgeber-entscheiden-15726307.html?utm_source=www.humanresourcesmanager.de_newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=20180810-ps-hrm-11329&utm_content=3206667 – zuletzt besucht am 10.8.2018

Eignungsdiagnostische Tests – Risiko und Chance gleichermaßen?

Immer häufiger findet die Eignungsdiagnostistik Anwendung in der Auswahl von geeigneten Kandidaten. So bieten sie auch Personalberatern zusätzliche Unterstützung, um mit wissenschaftlich fundierten Testverfahren die Eignung von Bewerber zu hinterfragen. Doch Vorsicht ist geboten, nicht jedes Verfahren, das vorgibt seriöse Ergebnisse zu liefern, leistet dies am Ende auch. Der Markt ist groß und viele Angebote bieten weder brauchbare noch belastbare Ergebnisse, erfüllen häufig nicht die testtheoretischen Gütekriterien. Die Liste der Fallstricke ist lang und ist laut Expertenmeinung nicht zu unterschätzen. So können Persönlichkeitstests verfälscht oder auch die Validität kann in Frage gestellt werden.

Langjähriger und renommierter Fachmann auf diesem Gebiet ist Prof. Heinz Schuler, Experte auf dem Gebiet der Eignungdiagnostik und Emeritierte Professor für Psychologie an der Universität Hohenheim. Im Interview mit der Zeitschrift „wirtschaft + weiterbildung“ konkretisiert er ausfühlich die Herausforderungen aber auch die Möglichkeiten, die Eignungsdiagnostische Test mit sich bringen, ein – wie wir meinen – sehr lesenswerter Fachbeitrag.

Den Link zum Interview finden Sie hier

Im Gespräch mit dem Magazin managerSeminare

Zum 20-mal fand Mitte Juni der deutsche Personalberatertag, die Jahrestagung der Personalberatungsbranche, traditionell auf dem Bonner Petersberg statt. Anlässlich eines solchen Jubiläums blickt unsere geschäftsführende Gesellschafterin Frau Dr. Ruppert zusammen mit dem Magazin managerSeminare auf die vergangenen zwei Jahrzehnte der Personalberatungsbranche zurück und gibt einen kleinen Ausblick auf die Zukunft.

Den ganze Interview in der Juliausgabe des Magazins managerSeminare finden Sie hier

 

Beiräte im Mittelstand – Sparringspartner auf Augenhöhe?

Die Zeitschrift „Creditreform“ thematisiert in er neuesten Ausgabe die Agilität von Mittelständlern bzw. Familienunternehmen.

Eine zentrale Rolle spielen hier freiwillig eingerichtete Kontrollgremien, die sog. Beiräte, die immer häufiger als Sparringspartner die Unternehmenslenker in wichtigen strategischen Entscheidungen unterstützen. Beirats-Gremien können eine Vielzahl von Themen abdecken, darauf weist Frau Dr. Ruppert, Geschäftsführerin der Selaestus, im Magazin hin: „(…) internationale Marktexpansion, die Übernahme eines Marktteilnehmers, die Nachfolge in der Unternehmensleitung, der Aufbau eines neuen Geschäftsfeldes [oder] die digitale Transformation.“ können mögliche Aufgabenfelder von Beiräten sein.

Frau Dr. Ruppert, die für ihre Mandanten Beiratsmitglieder sucht, ist davon überzeugt, dass Beiräte in der Zukunft ein noch wichtigeres Instrument werden um Unternehmen, besonders Mittelständler, für die Zukunft zu rüsten. Klar sei allerdings auch, dass die Gründung eines solchen Gremiums den Unternehmen einiges abverlangt. „Es setzt das Vertrauen, aber auch den Mut der Eigentümer voraus, sich in die Karten schauen zu lassen.“ so Ruppert.

 

Mehr dazu in der 06/2018 Ausgabe des Creditreform Magazins:

Lemmer, Ruth: Sparringspartner – Unternehmer sollten nicht auf die Krise warten, bevor sie sich Rat von außen holen. Ein freiwilliger Beirat kann das Geschäft in die richtige Richtung lenken. In: Creditreform Magazin (2018), Nr. 6, S. 26 – 28.